Diese Seite drucken Diese Seite drucken

Wir stellen uns vor

Das sind wir...
Christian und Gabi,
wenn wir nicht gerade arbeiten gehen oder uns um unsere Katzen kümmern.

Ansonsten sind wir ein ganz normales Ehepaar, dessen 4 Kinder schon das elterliche Heim verlassen haben. Wir wohnen in der Platte und gehen beide ganz normalen beruflichen Tätigkeiten nach, mit denen wir das Geld verdienen, daß wir dann für unsere 2 Lieblingsfreizeitbeschäftigungen ausgeben. Unsere erste Lieblingsbeschäftigung, die neben dem Beruf die meiste Zeit in Anspruch nimmt und auch die Zeitverteilung bestimmt, das ist die Katzenpflege und an zweiter Stelle kommt die Tanzerei (Standard, Latein, Salsa, Bachata, Merengue). Durch den Tanzsport halten wir uns fit und dort im Tanzclub treffen wir auch in gemütlicher Athmosphäre unsere Freunde. Aber durch kranke Tiere zu Hause ist schon so manche Tanzverabredung ins Wasser gefallen, allerdings geht das Leben der Tiere immer vor, auch wenn man manchmal gut etwas Abwechslung gebrauchen kann, um sich wieder auf positive Gedanken zu bringen.

Jeder, der sich jemals mit Tierschutz und Tierpflege beschäftigt hat, weiß, daß man mit Tierschutz kein Geld verdient, sondern eigentlich nur Ausgaben hat - wenn auch für eine sehr gute Sache, nämlich zum Wohle des Tieres. Der schönste Lohn ist für uns immer dann, wenn wir die Fellgesichter gesund in ein liebevolles Zuhause vermitteln konnten und von Zeit zu Zeit mal Fotos und Nachrichten von unseren ehemaligen Pflegenasen bekommen. Sicherlich, das ist dann der Idealfall, aber leider kommt es auch oft genug vor, daß trotz aller Mühe, neuester Medikamente, modernster Medizin und liebevoller Pflege, die Tiere dennoch sterben, weil sie einfach zu krank waren, sie zu spät in die Pflegestelle kamen und vorher nur ein Leben voll mit Entbehrungen oder sogar voll mit Mißhandlungen hatten. Es ist immer wieder aufs Neue ein großer Schmerz, wenn das Tier trotz aller aufgefahrenen Hilfe und Anstrengungen stirbt. Oft kann man sich nur damit trösten, daß wenigstens in den letzten Wochen oder Tagen ihnen alle Liebe und Fürsorge galt, was sie vielleicht das erste Mal im Leben überhaupt kennengelernt haben. Es gibt Zeiten, da stirbt nicht nur eine Katze sondern manchmal auch 3 oder 4 in relativ kurzen Abständen und man kann dann eigentlich die ganze Sache nur weiterführen, weil man weiß, daß es noch mehr arme Seelen da draußen gibt, die auch Hilfe brauchen... und zwar jede Hilfe, die sie bekommen können - also ist keine Zeit dafür da, sich zu verkriechen und seiner Trauer freien Lauf zu lassen... Weitermachen heißt die Devise und Hoffen auf bessere Zeiten....

In unserer Pflegestelle befinden sich überwiegend spanische Katzenkinder und Jungkatzen aus dem Raum Barcelona, allerdings haben wir auch manchmal ältere Katzen sowie auch deutsche Fundkatzen, die Familienmitglieder, Freunde oder Nachbarn bringen.

 

Mit Hilfe dieser Website versuchen wir, für die armen Fellgesichter schnell ein liebevolles Zuhause zu finden. Abgegeben werden die Tiere nur gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr nach den Regeln des Tierschutzvereins Tierschutzengel e. V. Die volle Schutzgebühr geht an den Verein Tierschutzengel e. V. zur Begleichung der Tierarztkosten und natürlich von dort auch nach Spanien, um die medizinische und allgemeine Versorgung der Tiere dort zu ermöglichen, oder aus Tötungsstationen - den sogenannten Perreras - freizukaufen.

Solltet Ihr Interesse an einem Tier aus Spanien haben, dann seht Euch ganz in Ruhe auf unseren Seiten um, vielleicht findet Ihr ja hier Euer Traumtier oder Ihr gebt einfach nur einem armen geschundenen und heimatlosen Tier eine zweite Chance auf ein schönes und wohlbehütetes Leben.

Der Vorteil einer Pflegestelle ist sicherlich, dass man durch das gemeinsame Leben mit den Katzen in einem Haushalt an 24 Stunden pro Tag sicherlich viel mehr Informationen über das Wesen eines Tieres und über das Zusammenleben mit Menschen und anderen Tieren machen kann. Dazu sind ja Tierheime oft nicht in der Lage, da die Tiere einzeln gehalten werden und auch der Kontakt zwischen Tier und Mensch nicht so eng ist wie in einer Familie. Die meisten spanischen Katzen - so wie die südländischen Katzen überhaupt - sind in der Regel sehr sozial und an Artgenossen gewöhnt, da sie auch dort, wo sie bisher meistens lebten - auf der Straße -, das Leben in Rudeln und sogenannten Straßenkolonien kennengelernt haben. Es war für die meisten dieser Tiere die einzige Überlebenschance überhaupt. So kommt es auch, dass fast alle Katzen gruppenfähig sind, d. h. ohne Probleme zu einer oder mehreren Katzen vermittelt werden können. Es gibt nur wenige Ausnahmen, meistens Tiere, die vorher in einem Haushalt als Einzeltier gehalten und dann plötzlich auf die Straße gesetzt wurden. Die meisten von ihnen gewöhnen sich trotzdem schnell an andere Katzen, aber bei manchen sitzt der Schock so tief und die Angst vor anderen Katzen ist so groß, dass sie nur einzeln vermittelt werden können. Diese Informationen könnt Ihr aber meiner detaillierten Beschreibung für jede einzelne Katze entnehmen. Sollten trotzdem noch Fragen offen sein, dann schickt mir einfach eine e-mail. Ich werde sie nach bestem Wissen beantworten.

Viel Spaß beim Besuch unserer Website

PS.

Ihr könnt unsere Pflegestelle unterstützen, ohne daß Ihr selber Kosten habt, indem Ihr - wenn Ihr bei Zooplus im Internet kauft - die Zooplusseite über den Link auf unserer Katzenseite nutzt.


Previous page: Schreibe mir...
Nächste Seite: Unsere Freunde